Der Friedensengel ist eine Initiative der Stiftung Evangelische Jugendhilfe. Die Auszeichnung soll Menschen und Projekte in den Blick der Öffentlichkeit rücken und die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt befördern.
Veranstalter ist die Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, Dr.-John-Rittmeister-Str. 6, 06406 Bernburg.
Es werden Preise in Form einer Auszeichnung und Preisgeldverleihung in folgenden Kategorien vergeben:
- Die beispielhafte Initiative
- Der unbekannte Friedensengel
- Der Prominente Friedensengel
Der Preis ist insgesamt mit Preisgeldern von 19.000€ dotiert.

ÜBER DEN PREIS
Mit dem Friedensengel zeichnet die Stiftung Evangelische Jugendhilfe ehrenamtliche, nicht gewinnorientierte Engagements aus, die in Sachsen-Anhalt Gutes tun.
Geehrt werden Menschen und Organisationen, die in ihrer Arbeit Vorbild sind im Einsatz für Versöhnung, Menschenrechte, Überwindung von Rassismus, für soziale Gerechtigkeit, zukunftsweisenden und nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt sowie interkulturelle und interreligiöse Verständigung.
Es werden Preise in Form einer Auszeichnung und Preisgeldverleihung in den folgenden Kategorien vergeben:
- „Die beispielhafte Initiative“
- „Der unbekannte Friedensengel“
- „Der prominente Friedensengel“
PLATZIERUNGEN & DOTIERUNGEN
Die ersten fünf Platzierungen der beiden Kategorien „Die beispielhafte Initiative“ und „Der unbekannte Friedensengel“ erhalten Preisgelder. Die Preisgelder werden in diesen beiden Kategorien jeweils wie folgt verteilt:
- Platzierung: 3.000€
- Platzierung: 1.000€
- Platzierung: 1.000€
- Platzierung: 1.000€
- Platzierung: 1.000€
„Der prominente Friedensengel“ wird an eine deutschlandweit wirkende Person des öffentlichen Lebens verliehen und in einem separaten Auswahlverfahren gewählt. Diese Person erhält ein Preisgeld von 5.000€.
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Voraussetzungen zur Einreichung einer Nominierung oder Bewerbung:
- Das Engagement ist nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet
- Das Engagement ist freiwillig (ehrenamtlich)
- Das Engagement wirkt regional in Sachsen-Anhalt
- Das Engagement möchte öffentlich präsentiert werden
- Das Engagement war noch nicht für den Friedensengel-Preis nominiert
Der*die Nominierte / Bewerber*in ist bereit, die Ehrung persönlich bzw. wenn es sich um eine Initiative handelt, durch eine*n Vertreter*in im Rahmen der Preisverleihung in Bernburg entgegen zu nehmen. Mit der Bewerbung werden die Teilnahmebedingungen anerkannt. Dadurch werden der Stiftung Evangelische Jugendhilfe alle Rechte für die Vorführung und Präsentation vor Jury und der Öffentlichkeit im Rahmen und im Zusammenhang mit der Preisverleihung überlassen. Es entstehen hieraus keine Kosten und Verpflichtungen.
BEWERBUNG
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung ausschließlich über das folgende digitale Formular ein:
Link verfügbar ab 1. Mai 2026
Die Bewerbung ist auch ohne Unterschrift gültig. Mit dem Absenden akzeptieren Sie die Hinweise und Teilnahmebedingungen. Die Datenschutzhinweise für Bewerbende können hier eingesehen werden.
Ausschreibungszeitraum: Die Ausschreibung beginnt am 1. Mai 2026 und endet am 31. Dezember 2026.
Weitere einzureichende Materialien:
Zusätzlich zum ausgefüllten Formular senden Sie bitte folgende Unterlagen in digitaler Form an friedensengel@stejh.de:
- ein digitales Porträtfoto der Person bzw. das Logo der Initiative (jeweils in druckfähiger Auflösung)
- optional: Fotos, Filme oder Flyer, die einen Eindruck des Engagements vermitteln
TERMINE UND FRISTEN
1. Mai 2026: Beginn der Ausschreibung
31. Dezember 2026: Ende der Ausschreibung
März 2027: Bekanntgabe der Nominierten
Mai 2027: Preisverleihung in Bernburg und Bekanntgabe „Der Friedensengel 2027“
AUSWAHLVERFAHREN
Die Jury sichtet alle eingereichten Bewerbungen einschließlich der eingereichten Materialien.
Die Bewertung erfolgt anhand klar definierter Bewertungsdimensionen. Im Frühjahr 2027 tritt die Jury zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen und trifft auf dieser Grundlage die Entscheidung über alle Platzierungen sowie die Preisträger*innen.
Bewertungsdimensionen
Gesellschaftliche Wirkung
Bewertet wird, welche konkrete Wirkung das Engagement entfaltet.
- Wie viele Menschen profitieren?
- Werden Lebensrealitäten nachhaltig verbessert?
- Entsteht strukturelle oder systemische Veränderung?
Im Mittelpunkt steht die tatsächliche gesellschaftliche Veränderung, die durch das Engagement bewirkt wird. Dabei werden sowohl Reichweite (Anzahl der erreichten Personen) als auch Tiefe der Wirkung (Qualität der Veränderung) berücksichtigt.
Strukturelle Nachhaltigkeit
Bewertet wird die langfristige Tragfähigkeit des Engagements.
- Seit wann besteht das Projekt oder Engagement?
- Ist es organisatorisch abgesichert?
- Gibt es verlässliche Strukturen oder Kooperationen?
- Ist die Zukunftsfähigkeit erkennbar?
Nachhaltigkeit meint hier Beständigkeit und Verlässlichkeit.
Inklusionsgrad
Bewertet wird, inwiefern das Engagement gesellschaftliche Teilhabe aktiv ermöglicht.
- Werden benachteiligte Gruppen gezielt einbezogen?
- Werden Barrieren bewusst abgebaut?
- Fördert das Engagement Diversität und Chancengleichheit?
- Entsteht echte Begegnung auf Augenhöhe?
Gemeint ist vor allem die Qualität der Teilhabe – unabhängig von der Größe der erreichten Zielgruppe.
Innovationsgrad
Bewertet wird, inwiefern der Ansatz neuartige oder weiterentwickelte Formen des ehrenamtlichen Engagements eröffnet und ob der Ansatz beispielgebenden Modellcharakter besitzt.
- Geht der Ansatz über bestehende oder übliche Formen von ehrenamtlichem Engagement hinaus?
- Wodurch unterscheidet sich das Engagement konkret von bestehenden oder ähnlichen Angeboten?
- Werden gesellschaftliche Herausforderungen auf neue oder ungewöhnliche Weise bearbeitet?
- Inwiefern ist der Ansatz auch auf andere Kontexte übertragbar oder beispielgebend?
Innovation kann sich sowohl in der Idee als auch in der Umsetzung zeigen.
Gesamteindruck
- Die Jurymitglieder haben zudem die Möglichkeit Zusatzpunkte für ihren eigenen, subjektiven Gesamteindruck zu vergeben.
DIE JURY
Die Jury setzt sich aus Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens in Sachsen-Anhalt zusammen.
Die Nennung der Jury für den Friedensengel 2027 erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Jurymitglieder „Der Friedensengel 2025“:
- Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt
- Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
- Matthias Kopischke, Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche Anhalt
- Vera Wolfskämpf, stellv. Programmchefin Hörfunk beim Mitteldeutschen Rundfunk Sachsen-Anhalt
- Marc Rath, Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung und der Volksstimme
- Ronny Schulz, Programmdirektor von radio SAW
- Michael Marquardt, Friedensengel-Gewinner 2019
- Klaus Roth, ehem. Vorstandsvorsitzender Stiftung Evangelische Jugendhilfe
FEIERLICHE PREISVERLEIHUNG
Alle nominierten Engagements werden zur Preisverleihung in den Festsaal der Stiftung Evangelische Jugendhilfe nach Bernburg im Mai 2027 eingeladen.
Die Bekanntgabe der jeweils fünf Platzierungen sowie die Verleihung der Preise erfolgen im Rahmen der feierlichen Veranstaltung.
Der genaue Termin wird spätestens Anfang 2027 bekannt gegeben.
VERÖFFENTLICHUNGEN
Alle Engagements werden auf den Social Media Kanälen (Facebook, Instagram) der Stiftung Evangelische Jugendliche sowie auf dieser Website veröffentlicht.
Mit Einreichung der Nominierung stimmen Sie der Veröffentlichung zu.
Auch die lokale und regionale Presse wird über die Nominierungen informiert. In den letzten Jahren haben die Medienhäuser in verschiedenster Form über die Nominierten berichtet. Einige Engagements wurden auch besucht und interviewt.
Hier einige Beispiele:
KONTAKT
Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen:
Saskia Lotz
Leiterin für Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
friedensengel@stejh.de
0171 8376173
RECHTLICHER HINWEIS
Die Entscheidungen der Jury sind endgültig und auf dem Rechtsweg nicht anfechtbar.
Die Preisgelder sind nicht übertragbar.
