Hartmut Smandek

Der unbekannte Friedensengel

Hartmut Smandek

Motto

Keiner soll allein gelassen werden

Region

Bernburg

Über das Engagement

Keiner soll allein gelassen werden – bis zur letzten Minute. 

Hartmut Smandek arbeitet ehrenamtlich im Hospizdienst der Kanzler von Pfau’schen Stiftung Bernburg und begleitet Menschen auf den letzten Metern ihres Lebenswegs. Dann setzt sich Hartmut Smandek oft ans Bett und hält die Hand des Menschen.

Mit all den Abstandsregelungen in den Corona-Jahren war diese Arbeit doppelt schwer. Doch Herr Smandek war im Hozpizdienst einer der wenigen, die auch während der Pandemie sterbende Menschen und deren Angehörige tatkräftig und einfühlsam unterstützt hat. Wo andernorts die Betreuung oft nur per Telefon möglich war, gehörte er zu den wenigen, die Patient*innen noch persönlich besuchen durfte.

Eine Frau, die von ihm geholfen wurde, beschreibt sein Engagement: „Ich kenne Herrn Smandek seit vielen Jahren als ehrenamtlichen Mitarbeiter. Er hat meinen Mann und einen muslimischen alleinstehenden Herrn bis zu ihrem Tod liebevoll begleitet. Seine ruhige und einfühlsame Art hat mir den Abschied von meinem Mann leichter gemacht.“

Über Hartmut Smandek

Hartmut Smandek ist 63 Jahre alt und wegen einer Krebserkrankung seit 6 Jahren EU-Rentner. Der Peußlitzer ist seit 27 Jahren verheiratet und hat vier Kinder.

Er blickt auf eine 22-jährigen Erfahrung in der Hospizarbeit zurück. Seit 2015 ist er ehrenamtlich bei der Kanzler von Pfau’schen Stiftung tätig. Neben seinem Ehrenamt ist er auch Mitglied im Stadtseniorenrat.